Dienstag, 8. Juli 2014

Malawi, Chilumba am Malawisee


Was kann am 3. Tag in Malawi gesagt werden? Die Leute sind wirklich freundlich (nur die Kinder nerven mit Give me Money), am See ist es schwül, hier im Hochland aber recht angenehm. Der Verkehr ist wenig, die Strassen sind gut trotz gelegentlicher Schlaglocher (die dauernde Aufmerksamkeit erfordern) und die Armut des Landes zeigt sich unter Anderem daran, dass in Tansania die Motorrad-Taxis sehr verbreitet waren, während hier dagegen die Radl-Taxis den lokalen Personentransport bewerkstelligen. Ein Radlerland!
Noch ein Wort zum am unbedenklichsten zu konsumierenden Lebensmittel hier, zum Bier. In Tansania war da nur Wasser, Hopfen und Malz drin, hier in Malawi aber hat sich Carlsberg vor 30 Jahren das Biermonopol (wahrscheinlich durch Bestechung des damaligen Präsidenten Banda) gesichert und verarbeitet  bei einigen Sorten auch lokale Stärke und Zucker, nach  deren Aufschrift "finest ingredients".

Reisfelder

am Malawisee
Reistransport



Gruene Meerkatze



Tansania, Mbeya - Karonga

Der letzte Tag in Tansania war noch recht erfreulich. Zuerst in kühler Morgenluft einige hundert Höhenmeter bergauf, dann eine Abfahrt von rund 700 Höhenmetern bis zum Niveau Malawisee auf 500 m NN durch eine der fruchtbarsten Landschaften Tansanias. Kartoffelfelder, Bananen, Tomaten, ... . Und dann eine auf der Karte noch nicht verzeichnete Straße zu einem neuen Grenzübergang.
Teeplantagen
bluehende Mandelbaeume
Mosche im Kartoffelfeld



wozu Kinderwagen ?
Stinken tut´s mir allerdings gewaltig, dass Geldwechsler es geschafft haben, mich über Ohr zu hauen, aber was soll´s, schnöder Mammon.

Freitag, 4. Juli 2014

Tansania, Singida - Mbeya




Wolken, endlich wieder Wolken. Die letzte Woche war Sonne pur, jetzt aber im Gebirge gibt es wieder etwas Schatten. Die Temperaturen sind morgends angenehm kühl, manchmal nur 9 Grad und selbst nachmittags unter 28 Grad, aber das wird sich bald ändern, Malawi wird heiß und schwül.
450 km Piste sind bewältigt, z. T. Wellblech, z. T. Sand, wo man nur schiebend durchkommt, z. T. Steinpiste, selbst im Schritttempo eine Qual. Aber jetzt geht es auf Teerstraße weiter.
Nach einer Palm- und Felslandschaft war landschaftlich wenig geboten, tagelang weitgehend langweilig flaches Hochland mit Wald und maisbestandenen Rodungsinseln, nur heute ging es rauf auf einen Pass mit über 2400 m. Und die Tierwelt war mager, 2 Antilopen, einige Vögel, dafür aber am Rande eines Game Reserves jede Menge Tsetsefliegen, die mich ziemlich zerstochen haben, vor allem durch die Radlhose durch, die Biester.
In Mbeya beim Geldabheben soeben wieder Stress, die Mastercard-Karte kam erst mit langer Verzögerung wieder raus, mit Visa und einer anderen Bank bin ich aber wieder an Geld rangekommen, umgerechnet 8 Euro waren noch übrig. Das Internet ist schnell, und gleich geht s zu einer Unterkunft, eventuell mit Camping, im soeben nachgefragten Hotel wäre zwar Camping moeglich gewesen, aber ohne Duschgelegenheit, da hätte ich mir ein Zimmer nehmen sollen!?


Flagge Tanzanias


Deutscher Bahnhof in Itigi
leider nur auf Geldschein zu sehen




gleich staubts

Chapatis




Wellblech



Papageien


Steinpiste

hoechster Punkt in Tanzania

Mbeya

Freitag, 27. Juni 2014

Tansania, Arusha - Kwa Kuchinia

Gestern gab es Erfreuliches und weniger Erfreuliches. Wenig erfreulich war, dass mir Maasai-Jungs nicht nur Steine hinterhergeworfen haben, einer hat mir mit einem Stecken einen Schlag verpasst. Vorbeikommende Autofahrer, die sahen, wie ich hinter ihm herrannte, meinten dann, sie werden zum Dorfchef gehen und ihm berichten.
Erfreulich war der Rückenwind, die Auskunft, dass die nächsten Tage neue Teerstraße ansteht und die Sichtung von aus der Serengeti kommenden Gnus.